Kontaktstelle Elternhaus-Schule
LRS (Lese-Rechtschreibschwäche), Legasthenie, Dyskalkulie (Rechenstörung, Rechenschwäche) und allgemeine Lernprobleme
Die Kontaktstelle Elternhaus-Schule ist eine lerntherapeutische Einrichtung in Kooperation mit dem REGENSBURGER ELTERN e.V. und arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich der Förderung und Therapie bei schulischen Lern- und Leistungsstörungen. Besonders für Schüler mit Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche und Dyskalkulie, aber auch allgemeinen Lernschwierigkeiten bietet ein qualifiziertes und erfahrenes Therapeuten-Team gezielte Hilfe an.
Unser Leistungsangebot
- Beratung, Diagnose und Förderplanung bei schulischen Lernproblemen
- Individuelle Lerntherapie und psychologische Begleitung bei Legasthenie, LRS und Dyskalkulie
- Nachhilfe / allgemeine Lernförderung
- Informationsveranstaltungen und Workshops für Eltern
- Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen
- Gruppentraining für sozial ängstliche und unsichere Kinder und ihre Eltern (Beginn laufend nach Anfrage und Bedarf )
- Intensivkurs:
- Seit Mai 2011
Alte Manggasse 1
Mail: kontaktstelle@regensburger-eltern.de
Unsere Mitarbeiterinnen
- Eva Habereder (Dipl.-Psychologin): Zusatzausbildung als Therapeutin für teilleistungsgestörte Kinder (Isserlin Akademie e.V., Heckscher Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, München)
- Julia Koller- Erzieherin - Heilpädagogin - Lerntherapeutin- z.Zt. Babypause
- weitere freie Mitarbeiterinnen
Wie erreichen Sie uns?
Telefon :
0941/ 5997672
Fr. Habereder: Di-Fr 9.30-10.30 0941/5997672
Fax
E-mail kontaktstelle@regensburger-eltern.de
Adresse
Kontaktstelle Elternhaus-Schule
Seit Mai:
Alte Manggasse 1
93047 Regensburg
Beratung, Diagnose und Förderplanung
Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit lese-rechtschreib- und rechenschwachen Kindern und Jugendlichen hat gezeigt, dass die Ursachen, das Erscheinungsbild und die Auswirkungen dieser Lernprobleme sehr vielschichtig und unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Zu Beginn der Förderung steht daher die individuelle Eingangsdiagnostik und Förderplanung. In einer Erstberatung geht es darum, den aktuellen Förder- und Therapiebedarf des Kindes festzustellen. Auf Grundlage eines ausführlichen Erstgesprächs und aussagekräftiger diagnostischer Daten (Schulpsychologe, Kinder- und Jugendpsychiater, eigene Erhebung, u.a.) sollen der schriftsprachliche und schulische Entwicklungsstand, eventuelle Besonderheiten in der Wahrnehmungsverarbeitung, individuelle Lernstrategien sowie die psychische Verarbeitung der Lernprobleme ermittelt werden. Darauf aufbauend kann ein individueller Förderplan erstellt und in Inhalt und Form mit dem Kind und seinen Eltern besprochen werden.
Lerntherapie und psychologische Begleitung
Je nach persönlicher Lern- und Entwicklungsgeschichte und der besonderen Problemkonstellation des betroffenen Kindes müssen verschiedene Förderschwerpunkte gesetzt werden. Als besonders effektiv hat sich daher eine individuell auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtete Einzeltherapie erwiesen. In besonderen Fällen besteht die Möglichkeit einer Förderung in Kleingruppen bis maximal 3 Kindern.
Durch ein erfahrenes und interdisziplinär arbeitendes Therapeuten-Team soll gewährleistet werden, dass verschiedene therapeutische und didaktische Methoden miteinander verbunden werden. Wir folgen dabei einem ganzheitlichen Ansatz, der vor allem auf den Stärken und Ressourcen des Kindes und seines Umfeldes aufbaut. In einer Kombination aus Lerntherapie und psychologischen Begleitung sollen neben der Vermittlung gezielter Lernhilfen auch die psychischen und sozialen Kompetenzen des Kindes gefördert werden.
Um auch das schulische und häusliche Umfeld des Kindes mit einzubeziehen, bemühen wir uns um eine enge Zusammenarbeit mit Schule und Elternhaus. Therapiebegleitend bieten wir daher regelmäßige Beratungsgespräche mit Lehrkräften und Eltern an.
Die Kontaktstelle Elterhaus-Schule ist eine durch die Jugendämter anerkannte lerntherapeutische Einrichtung. Bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahme der Therapie durch das zuständige Jugendamt (Eingliederungshilfe § 35a SGB VIII).
Nachhilfe / allgemeine Lernförderung
Unser Nachhilfeangebot richtet sich an Schüler, die entstandene Wissenslücken schließen oder sich auf besondere Prüfungsinhalte vorbereiten möchten. In Einzelförderung oder Kleingruppen bis maximal 3 Kinder bieten wir an:
- Nachhilfe vorrangig in den Fächern Deutsch und Mathematik
- Hausaufgabenbetreuung und Vorbereitung auf Schulaufgaben
- Vorbereitung auf den Übertritt an Realschule bzw. Gymnasium
- Vorbereitung auf Hauptschulabschluss (Quali)
- Vermittlung von fächerübergreifenden Lern- und Arbeitstechniken
- Verbesserung der Lernmotivation und Abbau schulischer Ängste
Informationsveranstaltungen und Workshops für Eltern
Im Verlauf unserer Arbeit hat sich gezeigt, dass bei den Eltern ein großes Bedürfnis besteht, die Situation und die Schwierigkeiten ihrer Kinder besser zu verstehen und ihnen auch zu Hause eine geeignete Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen.
Interessierten Eltern bieten wir daher die Möglichkeit, in regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen und Workshops, ihr Wissen zu diesem Thema zu vertiefen. Wir wollen damit
- für kindliche Lernprozesse sensibilisieren sowie das Entstehen, Verfestigen und die Begleiterscheinungen von Lernproblemen veranschaulichen
- Anregungen, praktische Hilfen und Bewältigungsstrategien im Umgang mit auftretenden Schwierigkeiten vermitteln
- den Erfahrungsaustausch unter betroffenen Familien fördern
Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen
Neben der therapeutischen Arbeit mit den Kindern und Familien legen wir großen Wert auf den Informationsaustausch und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Schulen.
Zur Unterstützung der Lehrer und Lehrerinnen in ihrer täglichen Förderarbeit bieten wir daher (z.B. im Rahmen schulinterner Weiterbildung) regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche an.
Die inhaltliche Schwerpunktsetzung sowie Form und Umfang der Fortbildung kann dabei je nach Informationsbedarf bzw. den Wünschen und Interessen der jeweiligen Schule individuell ausgerichtet sein.
Mögliche Inhalte der Lehrerfortbildung:
- Förderdiagnostik:
Wie kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche festgestellt werden?
Schriftsprachentwicklung und LRS: Entstehung, Verlauf, Ausprägung sowie die psychische Verarbeitung von Lernstörungen wie Legasthenie und LRS
(Definitionen, Diagnosekriterien und –methoden, Fallbeispiele, usw.)
- Förderplanung:
Was ist zu berücksichtigen, um eine sinnvolle Förderung einzuleiten?
z.B. Feststellen des Förderbedarfs, Formulierung von Förderzielen, Ableitung geeigneter Fördermethoden, organisatorische und inhaltliche Umsetzung von schulischen Fördermaßnahmen (Hilfen im Unterricht, Nachteilsausgleich, spezielle Förderkurse), Einbeziehung zusätzlicher Ressourcen (Elternhaus, außerschulische Lerntherapie), Schüler- und Elternberatung, usw.
- Fördervorgehen:
Allgemeine Lernstrategien, Förderung basaler Fertigkeiten (phonologische Bewusstheit, Motorik, akustische / visuelle Wahrnehmung, Konzentration, Gedächtnis, usw.),
Spezifische Methoden zur Förderung der Lese-Rechtschreibfertigkeiten
Vorstellung geeigneter Lernmaterialien
Stand 02/2012