Krabbelstuben

Krabbelstube Fidelgasse
Leitung: Melanie Heinz
Fidelgasse 9
93047 Regensburg
Tel: (0941) 54 301
Sprechzeit: 13.00 - 14.00 Uhr
krabbel-fidel@
regensburger-eltern.de

Krabbelstube Pommernstraße
Leitung: Tanja Grünleitner
Pommernstr. 7
93057 Regensburg
Tel: (0941) 63 04 57 97
Sprechzeit: 13.00 - 14.00 Uhr
krabbel-pommern@
regensburger-eltern.de

Krabbelstube Altmannstraße
Leitung: Michaela Weiche
Altmannstr. 2
93053 Regensburg
Tel: (0941) 70 57 430
Sprechzeit: 13.00 - 14.00 Uhr
krabbel-altmann@
regensburger-eltern.de

Konzept

Die spielerische Erfahrung in sozial-emotionaler Geborgenheit ist uns ein Hauptanliegen, ebenso die Hinführung zu selbstständigem Handeln.

Wir pflegen in unseren Einrichtungen eine familiäre Atmosphäre. Die Kinder werden in einer möglichst gleichbleibenden und stabilen Gruppe betreut. Wir verzichten deshalb bewusst auf „extrem“ flexible Buchungszeiten und betrachten dies als besonderes Qualitätsmerkmal.

Wir arbeiten nach dem hier einsehbaren pädagogischen Konzept.

Konzeption Krabbelstuben

Pädagogische Grundhaltungen

Unser Bild vom Kind

Kinder erkunden von Anfang an ihre Umwelt, sammeln möglichst viele aktive Erfahrungen, damit sie schon früh der „Akteur ihrer Entwicklung“ sein können.

Durch Entdecken, Erforschen und Ausprobieren gestalten sie auf ganz individuelle Art ihre Umwelt. Die Neugierde und Begeisterungsfähigkeit, der Lerneifer und die Freude über selbsttätiges Handeln aus innerem Antrieb heraus sind groß.

Um die Persönlichkeit, Begabung und die geistig-körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung zu bringen, sind die Kinder natürlich auf intensive und verlässliche Beziehungen angewiesen. Dazu gehören ein liebevoller, wertschätzender Umgang und klare immer wiederkehrende Orientierungspunkte im Tagesablauf durch verlässliche Bezugspersonen.

Sicherheit vermitteln und Halt geben sehen wir als Grundlage für spätere Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit.

Pädagogischer Ansatz

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz.

Das Kind als Individuum steht dabei immer im Mittelpunkt. Die aktuellen Spiel- und Lernbedürfnisse des Kindes werden ebenso berücksichtigt, wie der jeweilige Entwicklungsstand, die aktuellen Lebensumstände und die familiäre Situation.

Themen, die die Kinder bewegen, werden unmittelbar aufgegriffen und in den Lernalltag einbezogen.

Unser erzieherisches Handeln ist an einer ganzheitlichen Förderung orientiert.

Rolle und Selbstverständnis der PädagogInnen

Besonders in der Eingewöhnung ist es uns wichtig, eine sehr enge Bindung zum Kind aufzubauen, die sich im Laufe der Zeit noch mehr vertiefen wird. So ist es für die Kinder leichter, sich von den Eltern ein erstes Stück weit abzulösen. Wir möchten dem Kind Verlässlichkeit vermitteln, damit es weiß, es ist jemand für mich da, wenn ich das brauche.

Wichtig ist uns ein sensibler und liebevoller Umgang mit den Kindern. Wir erziehen und unterstützen zur Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit, wobei es wichtig ist, auch einmal abwarten zu können, bevor wir unsere Hilfe  anbieten.

Auch sehen wir es als unsere Aufgabe, den Kindern Grenzen zu setzen und Machtkämpfe zu vermeiden.

Rituale

Gerade in unserer Zeit, die geprägt ist von schnellem Wandel und vielen Reizen, die es zu verarbeiten gilt, sehen wir Rituale in unserer Arbeit als besonders wichtig an. Sie schenken den Kindern Vertrauen, sind etwas Vorhersehbares und bieten die Möglichkeit, sich schon im Vorfeld freuen zu können (z. B. Geburts­tag, Weihnachten). Aber auch besonders tägliche Rituale, wie z. B. der „Guten Morgen Kreis“ mit Liedern und Fingerspielen, das gemeinsame Mittagessen, oder der gemeinsame Obstteller teilen den Tag in überschaubare Abschnitte. Zugleich können sich die Kinder in diesen Situationen als Teil der Gemeinschaft erleben und dadurch ihre sozialen Fähigkeiten üben. Das Abschieds- und Abholritual mit den Eltern vermittelt dem Kind Sicherheit und hilft bei der Angstbewältigung.

Geschlechtersensible Erziehung

Kinder werden als Jungen und Mädchen geboren. Schon sehr früh erfolgt eine Zuschreibung von Rollen und die Verstärkung von gesellschaftsspezifischen Rollen.

Wir legen Wert darauf, jedes einzelne Kind in seiner Persönlichkeit wahrzunehmen und versuchen, Stereotypen zu vermeiden. Jungen und Mädchen dürfen im Rollenspiel Puppen und Autos ausprobieren. Durch unterschiedliches Spielzeugangebot können sich die Kinder immer wieder auf Neues einlassen und verschiedene Rollen ausprobieren.

Interkulturelle Erziehung

Alle Einrichtungen des Regensburger Eltern e.V. zeichnen sich dadurch aus, dass sie offen für alle Regensburger Eltern und ihre Kinder sind unabhängig von Konfession und kulturellem Hintergrund.

Wir empfinden es als eine Bereicherung unseres Gruppenalltags, Kinder unterschiedlicher Nationalitäten und Sprachräume bei uns zu haben. Der Anspruch an unsere Arbeit ist der respektvolle Umgang mit dem jeweiligen kulturellen und regionalen Hintergrund.

Inklusion

Gerne nehmen wir auch Kinder auf, die von einer Behinderung bedroht sind, oder bei denen eine Behinderung festgestellt wurde, sofern dies in unseren Möglichkeiten steht.
Gemeinsam mit den Eltern wird vor der Aufnahme in unsere Einrichtung geklärt, ob aufgrund der Ausprägung und der Schwere der Behinderung eine Betreuung in unserer Einrichtung gewährleistet werden kann. Falls dies nicht der Fall ist, beraten wir die Eltern, welche andere Einrichtung in Frage kommen würde.